Genussprofil 1: Mandeln

Genussprofil 1: Mandeln

Unseren ersten Beitrag im Nuss Portrait eröffnen wir mit einem absoluten Klassiker, der aus dem Süßwarenuniversum gar nicht mehr wegzudenken ist: mit der Mandel.

 

Vielleicht denkt ihr jetzt an gebrannte Mandeln vom Weihnachtsmarkt oder ebenfalls passend zur Jahreszeit – an feinstes Marzipan im Christstollen. Klingt toll, aber die Mandel kann noch mehr! 

Botanisch gesehen ist die Mandel keine Nuss, sondern ein Steinobst. Der schmackhafte Kern mit der braunen Haut ist die Frucht des Mandelbaums, der – ja wirklich – zur Familie der Rosengewächse gehört. Ursprünglich stammt er aus Südostasien. Doch auch in Mitteleuropa findet man Mandelbäume. In Weinbaugebieten gedeiht er besonders gut, da der Mandelbaum vorzüglich an sonnigen Hängen auf steinigem Boden gedeiht.

Inhaltsstoffe


Mandeln sind besonders nährstoffreich. In ihnen stecken hochwertige Eiweiße, ein hoher Anteil an Vitamin E, Magnesium, Ballaststoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe.

Nicht umsonst wird empfohlen, Mandeln in eine gesunde und ausgewogene Ernährung einzubeziehen, da das Zusammenspiel gesättigter und ungesättigter Fettsäuren in Mandeln dazu beiträgt, die Blutfettwerte gering zu halten. Die in der Mandel enthaltenen Ballaststoffe wirken sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus. Eine Handvoll Mandeln am Tag kann also dabei helfen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen.

Vorsicht bei bitteren Mandeln


Man unterscheidet zwischen der süßen Mandel, der Bittermandel und der Krachmandel. Äußerlich sind diese Sorten schwer zu unterscheiden. Die Krachmandel sowie auch die süße Mandel sind bedenkenlos für den Rohverzehr geeignet, wohingegen die unbehandelte bittere Mandel giftig ist und auf keinen Fall roh verzehrt werden sollte. Dafür verantwortlich ist das Glykosid Amygdalin, das mit sich bei Kontakt mit Magensäure in Blausäure abspaltet.

Vielfältigkeit auf den Punkt gebracht


Mandeln werden häufig als Zutat in Süßspeisen, wie beispielsweise für Mandelcreme oder Marzipan verwendet. Aber auch beim Kochen punktet sie durch Geschmack und zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten.

Mandelmus

Für die Herstellung von Mandelmus werden Mandeln schonend gemahlen. Das gesamte enthaltene Mandelöl – und damit auch alle wertvollen Inhaltsstoffe - bleibt dabei im Endprodukt enthalten.

Man unterscheidet zwischen weißem Mandelmus, das ausschließlich aus blanchierten (geschälten) Mandeln besteht und dem braunen Mandelmus, das aus gerösteten, nicht-blanchierten Mandeln besteht.

Nicht nur in der veganen Ernährung ist das Mandelmus zur Herstellung veganer Alternativen zu Milchprodukten beliebt. Es eignet sich auch hervorragend als Zutat in Soßen, Suppen und Dressings und verleiht einen reichhaltigen und leicht nussigen Geschmack. Wer also alt-bekannte Gerichte neu definieren möchte, ergänzt diese durch das gewisse Etwas an Mandelmus.

Für alle Kochmuffel empfehlen wir Mandel Creme als Brotaufstrich!

Fazit


Wir wissen also, dass Mandeln lecker, gesund und vielseitig sind – wer kann da widerstehen? Für den nächsten Filmabend solltet ihr also unbedingt fettige Chips durch Mandeln ersetzen. Zu kaufen gibt es die leckeren "Wundernüsschen" und Mandel Creme sowie Mandelmus natürlich bei uns. :)

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