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Genussprofil 10: Kokosnuss

Genussprofil 10: Kokosnuss

Eine der beliebtesten Nüsse – wobei sie gar keine Nuss ist.

Kokosnüsse zählen zu den Steinfrüchten und sind sicher das erste, woran wir zuerst denken, wenn wir Worte, wie „Meer“ oder „Palme“ hören. Die berühmte tropische Frucht ist nicht nur beliebt, sondern auch gesund und nahrhaft. Aus dem Grund ist sie in vielen Ländern eines der Grundnahrungsmittel überhaupt.

 

Allgemeines und Wissenswertes


Die Kokospalme trägt im Jahr etwa 60 Früchte, was auf die Menge gesehen nicht unbedingt viel ist. Aber bei einem Gewicht von bis zu 2,5kg pro Nuss kommt dabei eine stattliche Masse zusammen. Dabei werden nicht nur Kokoswasser und Fruchtfleisch verwertet. Die Schale der Kokosnuss wird beispielsweise für Schnitzereien und die Fasern für die Herstellung von Kokosmatten verwendet.

Den Ursprung der Kokosnuss kann man nur schwer bestimmen, da die Palmen oft nah am Meeresufer wachsen, wobei reife Früchte ins Wasser fallen, weiter treiben und dabei keimfähig bleiben. Es wird aber vermutet, dass die Kokosnusspalme von einer tropischen Inselgruppe namens Melanesien stammt.

Die heutigen größten Hauptanbaugebiete befinden sich in Indien, Malaysia, Sri Lanka, Indonesien, Brasilien, Elfenbeinküste sowie in den Philippinen, den Westindischen Inseln und in der Dominikanischen Republik. Kokosnüsse sind ganzjährig erhältlich.

 

Harte Schale, schmackhafter Kern


Die äußere Schicht der Kokosnuss ist sonnenbeständig und wasserdicht. Durch ihre widerstandsfähige Beschaffenheit wird verhindert, dass Bakterien und Schädlinge ins Innere eindringen können. DESINFEKTION

Die darunterliegende Faserschicht besteht aus Zellulose und dient als Aufprallschutz, wenn die reife Kokosnuss von der Palme fällt. Durch den Lufteinschluss in der Zelluloseschicht ist es der Kokosnuss außerdem möglich auf Wasser zu treiben, womit sie sich auf die Reise zur Verbreitung in weiter entfernte Länder machen kann.

Der Steinkern der Kokosnuss liegt im Innern, umhüllt von den beiden ersten Schichten, ist von einem holzartigen Material umgeben. In seiner Innenseite findet sich schließlich das wertvolle, schneeweiße Kokosfleisch. Der Hohlraum im Kerninneren beinhaltet die Nährflüssigkeit – das Kokoswasser.

 

Sind Kokosnüsse gesund?


Ob Kokosnüsse gesund sind oder nicht, darüber wird sich gerne gestritten. Tatsache ist, dass die Kokosnuss viele Nährstoffe enthält, die der Gesundheit zuträglich und für unseren Organismus essentiell sind. Ihr Fruchtfleisch ist reich an verschiedenen Mineralstoffen, Ballaststoffen und B-Vitaminen. Wer sich kalorienreduziert ernährt, sollte sich bei Kokos jedoch zügeln, da sie recht viele Kalorien enthält.

 

Tipps zu Einkauf und Lagerung


Beim Kauf von Kokosnüssen herrscht bei Vielen verzweifelte Ratlosigkeit darüber, wie man feststellen kann, ob und welche davon frisch sind. Hierfür gibt es eine einfache Regel: gluckert es, wenn man die Kokosnuss schüttelt, dann kann man von einem optimalen Zustand der Frucht ausgehen. Denn je frischer die Kokosnuss, desto mehr Kokoswasser enthält sie.

Ungeöffnet kann man Kokosnüsse ohne Bedenken zwei bis vier Monate bei Zimmertemperatur aufbewahren. Das bereits herausgelöste Fruchtfleisch muss jedoch  von Wasser bedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden und hält sich dann noch etwa eine Woche. Friert man es ein, verlängert sich die Haltbarkeit auf bis zu neun Monate. Kokosnussraspeln, -flakes und andere getrocknete Kokos-Produkte sollten kühl, trocken und dunkel in einem fest verschließbaren Gefäß oder in der verschlossenen Originalverpackung aufbewahrt werden.

 

Die Kunst des Kokosnuss-Knackens


Eigentlich ist es überhaupt kein Hexenwerk, an den schmackhaften Inhalt der Kokosnuss zu gelangen. Allerdings scheuen sich dennoch viele davor, frische Kokosnüsse zu kaufen, da das Knacken dieser viele abzuschrecken scheint. Mit der richtigen Technik stellt die harte Schale aber kein Problem dar. Mit einem stabilen, spitzen Gegenstand (beispielsweise einem Schraubenzieher) werden die beiden zugewachsenen „Augen“ der Steinfrucht vergrößert. Nun kann man das leckere Kokoswasser in ein Glas auslaufen lassen. Danach mit der spitzen Seite eines Hammers die Schale mittig rundherum anschlagen, bis ein Riss entsteht.  Dann kann die Schale leicht aufgebrochen werden. Das Fruchtfleisch löst man am besten mit einem Messer aus den Schalenhälften.

 

Zubereitungsmöglichkeiten


Pur schmeckt frisches Kokosnussfleisch hervorragend – besonders als erfrischender Snack im Sommer.  Eine exotische Geschmacksnote kann man aber auch dem Obstsalat oder Müsli verleihen, wenn man das Kokosnussfleisch raspelt oder in Würfel schneidet. Solche Kokos Flakes sind knackig und passen auch zu Nüssen. Als Zutat in Kuchen oder Gebäck sind Kokosnussraspeln immer ein absoluter Renner. Viele indische und tropische Reis-Pfannengerichte werden mit Kokosnussöl verfeinert und sorgen für ein abwechslungsreiches Geschmackserlebnis. Als Basis für Cocktails, Smoothies und Soßen eignet sich Kokoswasser, um eine exotische Geschmacksnote zu schaffen. Wer den charakteristischen Kokosnuss-Geschmack auch beim Frühstück genießen möchte, kann Kokosnuss Mus als Brotaufstrich verwenden. Himmlisch!

  

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Kommentare

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